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Geben Sie der PSA eine Chance...

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Veröffentlicht am Mittwoch 16 April 2003 14:21:12 von pawel
AA.gif...appellierte Sabine Edner, Direktorin des Arbeitsamtes Halle, während eines Pressegesprächs am 16.04.2003. Anlass war die Arbeitsaufnahme der ersten Personal-Service-Agentur (PSA) Sachsen-Anhalts beim Beruflichen Bildungswerk Halle-Saalkreis e.V..
Nach dem Hartz-Konzept sollte in jedem Arbeitsamtsbezirk mindestens eine PSA arbeiten.
Das Arbeitsamt Halle hat deshalb 9 Lose in einer Ausschreibung formuliert. Darauf haben sich 27 Anbieter mit 50 Angeboten beworben. Außer dem BBW haben noch Maatwerk und Intertemp Berücksichtigung gefunden.', 'Auf Sachsen-Anhalt bezogen sind 46 PSA mit insgesamt 2150 Plätzen geplant. Die Verträge, die am 02.04.2003 unterzeichnet worden sind, gelten zunächst 24 Monate. Das Honorar, dass die Arbeitsämter zahlen, ist anreiz- und erfolgsorientiert. Es besteht aus einer monatlichen, degressiven Fallpauschale, die neun Monate nach der Einstellung eines Arbeitslosen ausläuft. Im Erfolgsfall gibt es eine (ebenfalls degressive) Erfolgsprämie. Insgesamt stehen zunächst 37,5 Millionen Euro an Mitteln für die PSA in Sachsen-Anhalt bereit.

Die PSA beim BBW richtet sich an 30 ungelernte Arbeitnehmer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren. Diese werden vom Arbeitsamt zugewiesen. Es kommt der gesamte Arbeitsamtsbezirk (HAL, BTF, SK) dafür in Betracht. Das BBW entscheidet, ob ein Arbeitsvertrag abgeschlossen wird. Dieser wird auf Basis der Randstad-Tarifverträge für 9 Monate abgeschlossen. Die ersten Arbeitstage dienen der Überarbeitung der Bewerbermappe, Bewerbungstraining etc. . Gleichzeitig wird eine entgeltpflichtige Verleihtätigkeit gesucht. Dafür kommt das gesamte Bundesgebiet in Betracht. Die Interessen der Jugendlichen sollen dabei berücksichtigt werden. In der verleihfreien Zeit erfolgen arbeitsplatzbezogene Qualifikation. Dieses Element ist auch eine der Stärken der PSA.