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Internationale Sommerschule in Halle-Neustadt

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Veröffentlicht am Donnerstag 08 September 2005 20:30:47 von pawel
kunst.jpgDie Internationale Sommerschule Halle ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Bauhaus Dessau, des Thalia Theaters Halle, der Stadt Halle (Saale) und der Internationalen Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010. Für knapp vier Wochen werden das Gebäude des Neustädter S-Bahnhofes und sein Umfeld zu einem besonderen Ort der Wissensproduktion und der Wissensvermittlung. Mit Workshops, Theateraktionen und zahlreichen anderen Veranstaltungen wird Halle-Neustadt zum Zentrum kultureller Aktivitäten, die diesen Stadtteil als utopischen Ort aktualisieren.
Die Sommerakademie bietet ein umfangreiches Begleitprogramm.

Begleitprogramm

Börse des Wissens

11. September und 2. Oktober 2005, um 15.00 Uhr, im Bahnhof Neustadt

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Ihr Kapital an der Börse zu verdoppeln? Durchaus, aber Ihre Taschen sind leer? An der „Börse des Wissens“ brauchen Sie kein Geld, denn Sie setzen Ihr geistiges Kapital ein und gewinnen neue Erfahrungen und Erkenntnisse. Es gehen 5 Unternehmen an die Börse, deren Gesellschafter bekannte Persönlichkeiten sind, die sich auf verschiedene Themen vorbereitet haben, um Sie in einem persönlichen Gespräch zu bereichern. Jedes Unternehmen wird am Markt durch einen Börsenmakler vertreten. Um zu investieren, müssen Sie multiple-choice-Fragen beantworten. Können auf diese Weise Wissenslücken im Unternehmen geschlossen werden, erhalten Sie Aktien, die Sie an der Tauschbörse durch günstige Kurse vermehren können. Der Besitz von 10 Aktien eines Unternehmens ermöglicht Ihnen schließlich das Gespräch mit einem Gesellschafter Ihrer Wahl. Ziel des Börsenspiels ist es, im S-Bahnhof von Halle-Neustadt einen Raum für mannigfaltigen Wissens- und Erfahrungsaustausch zu schaffen. eine Produktion des Thalia Theater Halle, Leitung: Juliane von Sivers, Babette Grube, Ausstattung: Elke Arnold
Eintritt: 8,00 €/erm. 4,50 €

Treff Geschichtswerkstatt Ha-Neu

12. September 2005, um 18.00 Uhr, Zur Saaleaue 51a

Eine Stadtführung in der Geschichtswerkstatt der „Pusteblume“ zur Geschichte des Stadtgebietes anhand des Stadtmodells der Neustadt mit Dr. E. Bartsch, Herrn Stauch und Zeitzeugen. Außerdem wird der Klassiker „Gestern und die neue Stadt“ (W. Bartsch, 1968, Der Aufbau Halle-Neustadts) gezeigt. Soziokulturelles Zentrum „Pusteblume“ in Halle-Neustadt

Neustadtführung

13. September 2005, um 18.00 Uhr, Start am Bahnhof Neustadt

Eine Stadtführung des Teams von „beautiful-Neustadt“ durch Halle-Neustadt.

„Halle-Neustadt“ – Endpunkt der Entwicklung zur industrialisierten Großstadt

14. September 2005, um 18.00 Uhr, im Bahnhof Neustadt

Der Vortrag bietet sowohl einen Überblick über die Stadtentwicklung seit Beginn der Industrialisierung als auch eine Einordnung von Halle-Neustadt in den Kontext der Städtebautheorie der Moderne. PD Dr. Eva-Maria Seng, *1961, Kunsthistorikerin, Forschungsschwerpunkte sind Architektur und Städtebau von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, Publikation u. a. „Stadt – Idee und Planung. Neue Ansätze im Städtebau des 16. und 17. Jahrhunderts“ (2003)

Die Stadt als Beute

19. September 2005, um 18.00 Uhr, im Bahnhof Neustadt

Wie auch im gleichnamigen Buch beschreibt Klaus Ronneberger den städtischen Raum als gekennzeichnet vom neoliberalen Umbau der Gesellschaft und als Relais zwischen der allgemeinen staatlichen Ordnung und der Entwicklung des Alltagslebens. Klaus Ronneberger, *1950, Stadtsoziologe und freier Publizist, Mitbegründer der Stadtforschungsgruppe „spaceLab“, Mitarbeit bei Nitribitt (Frankfurt/M.), Publikation u. a. „Die Stadt als Beute", mit Stephan Lanz und Walther Jahn (1999)

Die Platte – soziologische Blicke auf den industriellen Wohnungsbau

20. September 2005, um 18.00 Uhr, im Bahnhof Neustadt

Die Platte wird von Christine Hannemann als Symbol einer spezifischen Städtebaupolitik und als Haupterzeugnis des industrialisierten Wohnungsbaus in der DDR dargestellt sowie als Zeichen einer fehlgeleiteten Modernität des real existierenden Sozialismus. PD Dr. phil. Christine Hannemann, *1960, Forschungsschwerpunkte sind u. a. Stadtsoziologie, Architektur- und Planungssoziologie, Publikationen u. a. „Kommunikative Steuerung des Stadtumbaus“, mit Christine Weiske und Sigrun Kabisch (2005), „Die Platte. Industrialisierter Wohnungsbau in der DDR“ (1996)

Vom sozialistischen Planen zum „Lifestyle Marketing“

21. September 2005, um 18.00 Uhr, im Bahnhof Neustadt

Karl Burton bezeichnet die Rolle des Architekten zu Beginn des 20. Jahrhunderts als die des sozialen Ingenieurs und vergleicht diese Position mit den aktuellen Herausforderungen an den Architekten, der heute als Zuschauer im „Lifestyle-Markt“ integriert ist und gleichwohl die Mechanismen dieses Marktes untersuchen und nutzen muss. B.A. Dip. Eng. Karl Burton, *1966, Architekt, Mediengestalter, Kultur- und Architekturtheoretiker

Wohnfolgelandschaften

26. September 2005, um 18.00 Uhr, im Bahnhof Neustadt

Vorgestellt wird u. a. das Projekt „local player“, das von urbikon gestartet wird und im Kontext von „Wohnfolgelandschaften“ im Rahmen des Festivals „Zwischengrün“ erarbeitet wurde. Weitere Informationen unter www.zwischengruen.de sowie www.urbikon.com. Eine Initiative des Kunstvereins Leipzig und culturtraeger

Raumerweiterung

27. September 2005, um 18.00 Uhr, im Bahnhof Neustadt

Präsentation des Projekts Raumerweiterung sowie Vorstellung weiterer Vorhaben. Mehr unter www.raumerweiterung.de. ALL_archleague leipzig e. V.

Anmerkungen zum Erlebnis des architektonischen Raumes

28. September 2005, um 18.00 Uhr, im Bahnhof Neustadt

Wolfgang Meisenheimer bezeichnet Architektur als hergestellte Atmosphäre und somit als Artefakt und formuliert den Wunsch, das Wissen von den möglichen Handlungen der Menschen in ihrer Umwelt in eine Phänomenologie des Atmosphärischen einzubeziehen. Deshalb fordert er die Analyse des Architekturraumes aus den Erfahrungen von Reisenden, Kindern und Träumern. Die Techniken der Aufzeichnung wiederum müssen von Tänzern, Poeten, Computerartisten und Performance-Regisseuren verfeinert werden: „Die Zeit ist reif für interdisziplinäre Anstrengungen.“ Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Meisenheimer, *1933, wissenschaftliche Arbeiten zu Grundphänomenen der Architektur, Publikationen u. a. „Choreografie des architektonischen Raumes“ (1998), „Das Denken des Leibes und der architektonische Raum“ (2004)

Gestern und die neue Stadt 2

28. September 2005, um 20.00 Uhr, im Bahnhof Neustadt

Vorstellung der Initiative „Innenstadtgruppe FFM-OF“ in Frankfurt/M., weitere Informationen unter www.copyriot.com. Außerdem wird erstmals der Film „Gestern und die neue Stadt 2“ (2005) gezeigt. Uschi Schmidt, *1975, Filmemacherin und aktiv in der Innenstadtgruppe FFM-OF, Film: „Service“ (mini-dv 2001); Holger Priedemuth, *1973, Filmemacher und aktiv in der Innenstadtgruppe FFM-OF, Film: „Produkt Wohnen“ (mini-dv, 2004)

Chambre/Sechs Zellen

09.09./ 16.09./ 17.09./ 23.09./ 24.09./ 30.09.2005, Bahnsteig S-Bhf. Neustadt

In der Industriestadt Sochaux treffen wir auf die sechs Personen der „Sechs Zellen“, deren Schicksale auf tragische Weise miteinander verwoben sind. Jeder Einzelne versucht auf seine Art verzweifelt das fatale Detail in seinem Leben zu finden, das sie alle hat abstürzen, den Boden unter den Füßen verlieren lassen. Diese kleinen, scheinbar harmlosen Details aus ihren Leben lassen bewegende Charaktere erkennen, voller Intensität und Wahrhaftigkeit.
Stück von Philippe Minyana, Produktion des Thalia Theater Halle
Eintritt 8,00 €/ erm. 4,50 €

Beschreibung des Menschen - Ein enzyklopädisches Gedicht

15.9.2005, um 22:00 Uhr/ 16.9. + 23.9.2005, um 20:00 Uhr, / 22.9.2005, um 19.00 Uhr Festivalclub Fernost

Rebotier nimmt in seiner humorvollen Abhandlung über „das Tier Mensch“ so allerlei Eigenarten dieser Spezies unter die Lupe. Bizarr-ironisch beschreibt er in Lexikon-Manier nicht nur den Körper sondern auch „menschliche Rhythmen“, Bekleidung, Ego und Sozialverhalten. Dabei ahnt man förmlich, wie ihm der Schalk im Nacken sitzt...
Jacqes Rebotier
Eintritt 8,00 €/ erm. 4,50 €

"Gruppen-Aktionen-Neustaat"

10.09./15.09./18.09.2005, 17.00 Uhr/ 17.09.2005, 15.00 Uhr, im Bahnhof Neustadt

Geradeaus gehen. Sich in den Weg stellen. Menschen bewegen. Irritieren.
Ein Einzelner steht einer Gruppe entgegen. Spontane Aktionen.
Aufmerksamkeit.
Wir wollen durch spontane Gruppenaktionen auf Straßen und Plätzen in Halle-Neustadt die Einwohner berühren bewegen anregen und
aufmerken lassen.
Eine Reihe schweigender Gestalten ... eine Straßenbahnhaltestelle ... rauchen oder trinken in gleichförmiger Stille ... Einheitskleidung ... warten ... ein Einzelner steht gegenüber ... nichts passiert.
Buchstaben ... mitten in der Stadt ... gebildet aus Menschen ...
Es wird sich etwas ergeben. Eine Produktion des Thalia Theaters, Leitung: Michael Morche
Eintritt 4,50 €

Moni und Gerd "Unser Haushalt"

18.09./25.09./29.09./30.09.2005, um 20.00 Uhr, Festivalclub Fernost

Die bevorstehende Lesung, wird auch für Sie verehrte Zuhörerinnen und Zuhörer von unschätzbarem Wert sein. Die leicht verständliche und gründliche Art dieser Lesung, die das Zauberreich des Haushalts auch für weniger Geübte erschließt, ist nur einer ihrer Vorzüge. Wir haben den Ehrgeiz praktische Anleitungen zu geben, die in jedem Haushalt nutzbringend angewendet werden können. Effizienz fungiert hier als Zauberwort. Denn nur wenn die Hausarbeit von unnötigem Ballast befreit wird, erhalten alle Familienmitglieder mehr Freizeit, die nicht zuletzt für die Entfaltung der Persönlichkeit zur Verfügung steht. Mein Mann und ich laden sie herzlich ein unseren Haushalt kennen zu lernen und mit uns eine Reise durch die alltäglichen Problemsituationen zu unternehmen. Wir freuen uns sie bei Tisch begrüßen zu dürfen. Eine Produktion des Thalia Theaters Halle Leitung: Dorothea Lata, Harald Höbinger
Eintritt 8,00 €/ erm. 4,50 €

Kioskisierung

2. Oktober 2005, um 20.00 Uhr, im Bahnhof Neustadt

Was passiert, wenn die Funktionstrennung der Moderne nicht mehr funktioniert, weil sich die Funktionen verändern? Nach dem Ende der Planwirtschaft entstehen in postsozialistischen Gesellschaften neue Formen des Wirtschaftens. Eine besondere Rolle spielt dabei der Geschäftstypus "Kiosk". Menschen sichern ihr Auskommen, indem sie private Unternehmen in vergleichsweise billig ausgestatteten Kiosken gründen, in denen Friseursalons, Reisebüros oder Wechselstuben eingerichtet werden. Das Projekt "Kioskisierung" untersucht die kulturellen Phänomene dieses ökonomischen Trends, baut ein Kioskmodell und publiziert mehrsprachige Kioskporträts und einen Ratgeber "Wie gründe ich meinen Kiosk?" Eine Forschung zu mobilen Verkaufsarchitekturen und deren urbanen Kontexten, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Projektleiter: Benjamin Foerster-Baldenius, Künstler/innen: Benjamin Foerster-Baldenius, raumlabor_berlin, Berlin; Peter Arlt, Linz (A); Jens Fischer, niko.31, Leipzig; Simone Hain, Berlin
Eintritt frei

Festivalclub fernost

CINEMA NIGHT – Immer wieder Kino 11./ 18. + 25.09., 22.00 Uhr

Überraschungsfilme über Leinwand in Dolby Digital gezeigt.

CANABIA – Die andere Reggae Party 12. + 26.09., 22.00 Uhr

Montag ist der Tag des Reggae - womit kann die Woche wohl
besser starten als mit angenehmen Tönen aus den CD-Decks.

CHILL AREA – Chillen und Shisha rauchen 13./ 20. + 27.09., 22.00 Uhr

Den Feierabend genießen und beim Shisha rauchen mit Leuten
ins Gespräch kommen. Sich vom Rauch der Shisha in eine andere
Welt entführen lassen. After work ist das Motto.

UNDERGROUND – Rock It 14. + 28.09., 22.00 Uhr

Dem Beat aus dem Computer können andere folgen. Hier
herrscht Computer und Mp3 Verbot. Dj Adrian bringt die
Tanzfreudigen auf hundertachtzig, Rock und Pop der 60/70/80er
ist angesagt.

NUIT FRANÇAISE – Hommage à la France 15. + 22.09., 22.00 Uhr

Nach einer theatralischen Lesung ist Zeit für Musik und das nicht
aus der Box sondern live. Mit der Akustik-Gitarre wird eine
gemütliche Atmosphäre erzeugt. Französische Klassiker aber
auch moderne Musikstücke werden Frankreich noch ein Stück
näher an Neustadt heran bringen.

ACTORS CLUB 16.09., 22.00 Uhr

Fast jeder von uns hatte schon mal das Bedürfnis einen
Schauspieler irgend etwas zu fragen oder einfach nur eine kurze
Unterhaltung mit ihm zu führen. An diesem Abend habt ihr die
Möglichkeit dazu. Nicht nur das auflegen liegt in den Händen der
Schauspieler des Thalia Theater – auch die Bar gehört ihnen.

MUSIQUE DE DANSE ELECTRONIQUE 19.09., 22.00 Uhr

Avenue d'Electronique präsentieren elektronische Tanzmusik vom
Feinsten. Neben DJ-Sets gibt es auch einen Live Act von polymorph303.
Ein Projekt von h.d.r.-music production/ DJ Reet
(House/ Techhouse), Paul Scherf (Techhouse/ Electro) und polymorph303
(Acid/ Electro).

RETRO DANCE 30.09., 22.00 Uhr

Retro Dance ist die Antwort auf die unbewußten Hilfeschreie der
neuen Generation nach anständiger Musik. Ganz im Stil der
Flower Power Zeit wird getanzt und der Platz für Liebe geschaffen.
Wer an diesem Abend ungewollt alleine nach Hause gehen
muß hat was falsch gemacht.
Veranstaltungen im Festivalclub fernost max. 3,00 €

Tanzclub Neustadt im Ferstivalclub fernost

VEYUN – indierock, Halle 17.09., 23.00 Uhr

Das Gitarren-Delay ist bei Veyun beinah ständig im Einsatz, der
Bass zerrt treibend, das Schlagwerk ist reduziert, aber sehr
energetisch. Und dann der Gesang: mal eher ein Schreien, dann
wieder ein beschwörendes Singen. Lo-Fi-Psycho-Pop nennt die
Band ihr aufwühlendes Gemisch.
Eintritt 5,00 €

ROMAN FISCHER – indiepop, Augsburg 24.09., 23.00 Uhr

Roman Fischer – Indiepop-Wunderkind aus Augsburg. Sein
Debütalbum „Bigger Than Now“ ist schöner Gitarrenpop, locker,
luftig, leicht, die „lila Pause“ unter den CDs.
Eintritt 6,00 €

TALKSHOW MIT MICHAEL BLOCHWITZ 01.10., 22.00 Uhr

Die Talkshow mit Michael Blochwitz. Ein Mix aus Talk, Lesung,
Musik und Trash – spannend und unterhaltsam! Wilder multimedialer
Talk-Mix aus kommunalen und globalen Themen. Halle ist
ein Dorf, Halle ist Weltstadt, Halle ist am Arsch der Welt – und
ihr alle mittendrin.